Die Zoll-Marschgruppe traf sich nach privatem Training zum ersten Mal in diesem Jahr zum gemeinsamen Marschieren in Luxemburg. Anlass war der 44. Marche de L´Armée, welcher am dritten Wochenende im Juni rund um die Garnisonsstadt Diekirch abgehalten wurde. Insgesamt fanden sich acht Zöllner in Diekirch ein, um die Bundeszollverwaltung in Luxemburg zu vertreten.
Sechs Kollegen absolvierten an beiden Tagen jeweils 40 km und zwei Kollegen nahmen jeweils 20 km auf sehr bergigen Strecken unter die Sohlen. An beiden Tagen wehte ein kräftiger Wind bei lediglich 10°C - 12°C. Der Sonntag brachte fasst den ganzen Tag Regen, was aber die Marschleistung der Teilnehmer nicht beeinträchtigen konnte.
Die Douane Nederland lud in diesem Jahr erneut alle Zollverwaltungen Europas und der Niederländischen Antillen zur Teilnahme an den 95. Vierdaagse van Nijmegen ein. Zöllner aus Aruba und Curacao (Niederländische Antillen), Belgien, Finnland, Großbritannien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Schweden, Ungarn, der Slowakei, der Türkei, der Tschechischen Republik und Deutschland
reisten im Juli in die Niederlande. Insgesamt 60 Ausländer bildeten gemeinsam mit 98 niederländischen Zöllnern und 55 niederländischen Finanzbeamten insgesamt 14 Gruppen mit zusammen 213 Teilnehmern und Teilnehmerinnen.
Die Douane Nederland stellte damit erneut die größte zivile Marschgruppe der Vierdaagse. Beim Koninklijke Nederlandse Bond voor Lichamelijke Opvoeding (KNBLO) als Veranstalter der Vierdaagse hatten sich 45.000 Teilnehmer eingeschrieben. An den Start gingen schließlich 41.316 am ersten Tag.
Um 4.15 Uhr wurden die 50-km-Marschierer mit zwei Bussen zum Startplatz im Zentrum von Nimwegen gebracht. Hier ging es dann um 4.30 Uhr los. Schon um diese Zeit war in der Innenstadt von Nimwegen eine große Zahl von Schaulustigen auf den Beinen, um die Marschierer anzufeuern.
Die 40-km-Marschierer konnten eine halbe Stunde länger schlafen, da die Startzeit auf 5.00 Uhr festgelegt war.
In den Ortschaften, durch welche die Route verlief, bereiteten tausende Menschen den Marschierern einen frohen, ausgelassenen und lautstarken Empfang. Bis auf einen Regenschauer zum Ende des dritten Tages herrschte bei 17°C - 20°C ausgezeichnetes Wanderwetter.
Am vierten Tag konnten schließlich insgesamt 209 Zöllner die Union-Sportplätze an der St. Anna Straat kurz vor dem Zentrum von Nimwegen als letzte Rast vor dem Einmarsch erreichen. Nur vier Zöllner (= 1,8%) mussten leider wegen verschiedener Probleme während der Woche aufgeben.
Um 14.25 Uhr ging es dann hinter der Douane Harmonie Nederland (Zollkapelle) auf die letzten fünf Kilometer. Mehr als eine halbe Million Zuschauer bereiteten allen Marschierern einen grandiosen Empfang. Insgesamt erreichten 38.422 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Ziel im Zentrum von Nimwegen. Die Ausfälle betrugen insgesamt 7%. Der jüngste Teilnehmer war 11 und der älteste Teilnehmer 89 Jahre alt.
Nach Rückkehr zum Hotel konnte um 18.00 Uhr mit der Ordensverleihung begonnen werden. Neben den Orden und Urkunden erhielten alle Marschierer und Mitglieder des Service-Teams Blumensträuße in einem würdigem Rahmen unter großem Beifall der Teilnehmer und zahlreicher Gäste.
ZAR König (ZFA Frankfurt/M) wurde für die neunte Teilnahme, ZOI Rösel (HZA Stuttgart) für die 14. Teilnahme, ZAR Hooge (HZA Koblenz) für die zweite und ZAM Barth (HZA Krefeld) für die 20. Teilnahme ausgezeichnet.
Diese Veranstaltung hatte wieder aller Teilnehmer in ihrem Bann gezogen. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass hier Völkerverständigung in großem Maße gelebt wurde.
(Bilder mit Impressionen der Vierdaagse unter www.ecsa-sports.eu (button events) bzw. (www.4daagse.nl)
Am ersten Oktoberwochenende stand der Zwei-Tage-Marsch in Fulda auf dem Programm der Zoll- Marschgruppe. Der Einladung zu diesem Marsch der IML Walking Association durch ZAM Barth vom HZA Krefeld folgten vier Kollegen aus Großbritannien, drei Kollegen aus Schweden, ein Kollege aus Curacao (Niederländische Antillen) und vier deutsche Zollbeamte. Am ersten Tag ging es
für neun Kollegen auf eine sehr anspruchsvolle 42-km-Strecke, während vier Kollegen insgesamt 21 km marschierten. Bei Temperaturen von 6°C am Morgen und 28°C am Nachmittag war die eine Herausforderung in der wunderschön herbstlich gefärbten Natur der Rhön. Der Abend wurde durch den Besuch des deutschen Feuerwehr-Museums in Fulda abgerundet. Hier konnten sechs Zöllner gemeinsam an einer alten Handpumpe ihre Armkraft beweisen. Der zweite Tag war ebenfalls ein herrlicher Sommertag bis 24°C, an dem alle Zöllner insgesamt 21 km marschierten. An beiden Tagen wurde viel erzählt und der Spaß kam ebenfalls nicht zu kurz. Zum Abschluss wurde der Wunsch geäußert, dass es auf jeden Fall eine weitere, gemeinsame Veranstaltung geben solle.
Interessierte Marschierer sind zur Verstärkung der Zoll-Marschgruppe immer herzlich willkommen.
Kontaktaufnahme bitte über thomas.barth@fks-mg.bfinv.de oder
Telefon 02161-598610.