Kurzinterview mit Monika Cordes-Salm

               

Kurzinterview mit
Monika Cordes-Salm, 1. Vorsitzende (Hospiz-Verein-Hameln e.V.)

Deutsche Zollsporthilfe e.V. (DZSH): Hallo Monika, seit 25 Jahren führt ihr den Verein „Hospiz-Verein Hameln e.V.“. Wann bist du dazu gestoßen und wie kannst du deine Erfahrungen in einem kurzen Satz zusammenfassen?
Monika: Ich bin vor etwa 16 Jahren Vereinsmitglied geworden und habe zunächst eine Trauergruppe für Erwachsen geleitet. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Aufgaben im Verein übernommen und entdeckt, dass die Hospizarbeit viele Fassetten in der Ehrenamtsarbeit bietet.

DZSH: Was treibt dich und das Team jeden Tag auf´s Neue an?
Monika: Die Begegnung mit sterbenden und trauernden Menschen ist immer wieder auf‘s Neue eine Begegnung mit intensivsten und existenziellen Lebensmomenten, die tief berührt und für mein eigenes Leben sehr wertvoll ist. Da dies auch von anderen Hospizlern oft so wahrgenommen wird, lernt man in unserem Verein wunderbare Menschen kennen.

DZSH: Was bedeutet Sport und Bewegung für dich und deine Patienten?
Monika: Gerade in der Trauerarbeit ist Bewegung äußerst wichtig. Wenn Gefühle und Gedanken Kapriolen schlagen und der Geist in permanenter Bewegung ist, ist es häufig hilfreich auch den Körper in Bewegung zu bringen, um ein Gleichgewicht und eine innere Harmonie wiederherzustellen.

DZSH: Der Verein, finanziert sich u.a. über Mitgliedsbeiträgen. Wie wird der Verein darüber hinaus unterstützt. Macht ihr Aktionstage etc.?
Monika: Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und ein Teil der Sachkosten sind über die Krankenkassen refinanzierbar. Der gesamte Bereich der Trauerarbeit und Öffentlichkeitsarbeit muss vom Verein getragen werden. Neben Mitgliederbeiträgen sind wir auf Spenden angewiesen oder durch Veranstaltungen, bei denen gelegentlich Eintritt genommen wird. Uns ist es aber wichtig, dass alle Angebote für Trauernde und Sterbende Menschen kostenfrei sind und nicht von privaten finanziellen Möglichkeiten abhängen.

DZSH: Welche größeren Anschaffungen stehen ins Haus? Welche steht jetzt dringend an?
Monika: Wir werden in den nächsten Monaten in neue Räume umziehen, die zurzeit renoviert werden. Unsere große Anschaffung wird dann eine Küche sein, auf die wir uns sehr freuen. Gemeinsam zu kochen verbindet Menschen, und die Sorge um das leibliche Wohl ist in der Trauerarbeit eine Grundaufgabe.

DZSH: Wie und wann hast du erfahren, dass die DZSH deinen Verein mit einem kleinen Betrag unterstützen möchte?
Monika: Unser Kassenwart ist von der DZSH angesprochen worden und hat uns die freudige Mitteilung in einer Vorstandssitzung überbracht.

DZSH: Wir hoffen, euch mit dem Spendenbetrag ein wenig Freude bereiten zu können, denn neben den Sport ist Hilfe einer unserer Hauptzwecke unserer Vereinstätigkeit.
Monika: Das freut uns außerordentlich und wir werden gerne die Spendenbeiträge nutzen, um Menschen, die in unserem Verein Hilfe suchen, damit eine Freude zu bereiten.

DZSH: Die DZSH wird im kommenden Jahr die 15. Deutsche Zollmeisterschaft 2022 (16. – 18. Juni) in Hameln ausrichten. Rund 2000 Sportler werden sich in 12 Disziplinen messen. Vielleicht habt ihr ja Lust, einen Stand auf der Eventmeile einzurichten, um unseren Sportler/innen und Gästen eure Tätigkeit näher zu bringen?
Monika: Ja, das werden wir gerne machen. Hospizarbeit ins öffentliche Leben zu rücken ist stets unser Anliegen.

DZSH: Monika, vielen Dank für das nette Interview, wir freuen uns auf die Scheckübergabe. Wir sind schon jetzt gespannt, welcher Betrag bei der Spendenaktion herauskommt.
Monika: Ich bedanke mich ebenfalls für das interessante Interview und freue mich auf unser Wiedersehen.

logo

Werde Mitglied bei der DZSH!

Unterstütze die Arbeit der DZSH für nur 1,33 € im Monat.
Als Vereinsmitglied erhältst Du zahlreiche Vorteile:
Vergünstigte Startgelder und Ticketpreise, Rabatte, Sportförderung, unser Sportmagazin und mehr.